Samstag, September 11, 2010

Leben live (SWR BW)

Leben live (SWR BW): "SWR BW - Leben live
16.09.2010 01:35-02:05

Die Märchenhafte - Die Fotografin Sybille Bergemann"


In der DDR arbeiteten nur eine Handvoll Fotografen im eigenen Auftrag. Heute werden ihre Arbeiten hoch geschätzt, besonders die der Fotografinnen. Sibylle Bergemann ist eine der Hochgeschätzten.

Sie wurde berühmt mit ihren Modefotos für die DDR-Zeitschrift Sibylle, der fotografischen Dokumentation der Entstehung des Marx-Engels-Denkmals und Reportagen im Sonntag. Heute arbeitet Bergemann für den Spiegel, den Stern und für GEO. "Leben live"-Reporterin Pamela Meyer-Arndt hatte mit eigenem Kamerateam Gelegenheit, Sibylle Bergemann bei ihrer Arbeit mit ihrer Kamera zu beobachten und zu filmen.

Andreas Gursky - Das globale Foto (arte)

Andreas Gursky - Das globale Foto (arte): "arte - Andreas Gursky - Das globale Foto
13.09.2010 11:25-12:15


Wie entsteht ein Bild von Andreas Gursky? Jan Schmidt-Garre hat den Fotografen bei der Arbeit beobachtet. Von der ersten Motivbesichtigung über mehrere Shootings bis ins Computerstudio, wo das Bild digital bearbeitet und montiert wird.

Andreas Gursky, einer der bekanntesten und am besten bezahlten Fotografen der Gegenwart, wird seit vielen Jahren bedrängt, sich bei seiner Arbeit von einem Filmteam beobachten zu lassen. Erst jetzt hat er eingewilligt.
Jan Schmidt-Garre hat die Entstehung des neuesten Bildes von Andreas Gursky "Hamm, Bergwerk Ost", in jeder Phase dokumentiert und das Bild auf der Reise zu seinem neuen Besitzer begleitet. Der Weg führt von Gurskys erster Motivbesichtigung über mehrere Shootings im Bergwerk bis ins Computerstudio, wo das Bild digital bearbeitet und montiert wird. Bei einer Retrospektive seiner Werke wird das Bild öffentlich gezeigt und landet schließlich in der Privatsammlung eines der reichsten Männer der Ukraine.
Unterbrochen wird die Geschichte von Ausblicken auf Gurskys spektakuläres Oeuvre, kommentiert vom früheren Direktor des Centre Pompidou, Werner Spies, und von Gurskys Lehrerin an der Düsseldorfer Kunstakademie, Hilla Becher.

Freitag, September 03, 2010

Blow up (BR)

Blow up (BR): "BR - Blow up
05.09.2010 01:40-03:25

Regie: Michelangelo Antonioni

Personen:
die Blonde David Hemmings Vanessa Redgrave Sarah Miles Jill Kennington Jane Birkin Peter Bowles
Thomas David Hemmings
Jane Vanessa Redgrave
Patricia Sarah Miles
Veruschka Veruschka Gräfin Lehndorff
Model Jill Kennington
die Blonde Jane Birkin
Ron Peter Bowles

Regie: Michelangelo Antonioni

Der junge Londoner Starfotograf Thomas macht heimlich in einem Park Aufnahmen von einem Liebespaar. Als die Frau ihn bemerkt, versucht sie verzweifelt, aber vergeblich, den Film an sich zu bringen.
Warum sie so aufgeregt war, glaubt Thomas beim Entwickeln der Bilder zu entdecken. Anscheinend ist er durch Zufall Zeuge eines Mordes geworden. Mit "Blow-up" schuf Italiens Regielegende Michelangelo Antonioni ein Schlüsselwerk für die Ära der Swinging Sixties im London der 1960er-Jahre. David Hemmings wurde mit der Rolle des Thomas zum Star.
Thomas ist als Modefotograf sehr erfolgreich, doch die "Püppchen" langweilen ihn - sogar sein Star Veruschka, mit dem ihn eine sexuelle Beziehung verbindet. Deswegen arbeitet Thomas nebenbei an einem Bildband mit Straßenfotografien, seine Motive sucht er überall. In einem Park macht er Fotos eines Paares. Die dabei fotografierte Frau läuft ihm erbost nach und verlangt die Negative. Thomas bietet ihr an, die Bilder und Negative am nächsten Tag bei ihm abholen zu können. Doch sie sucht ihn sofort auf und fleht ihn an, ihr die angeblich kompromittierenden Fotos zu überlassen. Zum Schein geht Thomas auf ihre Bitte ein, doch er überreicht ihr die falsche Filmrolle. Warum sie so aufgeregt war, glaubt Thomas beim Entwickeln und Vergrößern, dem Blow-up, der Bilder zu entdecken. Anscheinend ist er durch Zufall Zeuge eines Mordes geworden. Mitten in der Nacht kehrt er in den Park zurück und findet tatsächlich die Leiche eines Mannes. Wenig später entdeckt er, dass man ihm die Bilder gestohlen hat, bis auf ein Blow-up, das so unscharf ist, dass sich kaum noch etwas erkennen lässt. Er will seinen Verleger Ron einweihen, doch am nächsten Morgen ist die Leiche verschwunden.
Hintergrundinformationen:
Michelangelo Antonionis berühmtestes Werk "Blow Up", inzwischen längst zum Kultfilm avanciert, war bei Publikum und Kritik gleichermaßen erfolgreich und erhielt die Goldene Palme von Cannes 1967. Der Film behandelt vor der authentisch eingefangenen Kulisse des "Swinging London" ein zentrales Thema des Regisseurs: Die Brüchigkeit und Fragwürdigkeit menschlicher Beziehungen und das Bedürfnis nach der Wahrheit, derer man kaum habhaft wird. Veruschka Gräfin Lehndorff, die am 13. Mai 2010 60 Jahre alt wurde, war für die "Swinging Sixties" das, was heute Cindy Crawford, Kate Moss oder auch Claudia Schiffer sind - eines der begehrtesten und bestbezahlten Topmodels jener Jahre. Und sie war neben Joan Shrimpton die erste ihrer Branche, die wie ein Hollywood-Star vergöttert wurde. Sie hat sich mit "Blow Up" ein Denkmal gesetzt, ihr Mythos bleibt lebendig.

Sonntag, August 29, 2010

Andreas Gursky - Das globale Foto (arte)

Andreas Gursky - Das globale Foto (arte): "arte - Andreas Gursky - Das globale Foto
30.08.2010 23:10-00:05

Regie: Jan Schmidt-Garre

Wie entsteht ein Bild von Andreas Gursky? Jan Schmidt-Garre hat den Fotografen bei der Arbeit beobachtet. Von der ersten Motivbesichtigung über mehrere Shootings bis ins Computerstudio, wo das Bild digital bearbeitet und montiert wird.

Andreas Gursky, einer der bekanntesten und am besten bezahlten Fotografen der Gegenwart, wird seit vielen Jahren bedrängt, sich bei seiner Arbeit von einem Filmteam beobachten zu lassen. Erst jetzt hat er eingewilligt.
Jan Schmidt-Garre hat die Entstehung des neuesten Bildes von Andreas Gursky "Hamm, Bergwerk Ost", in jeder Phase dokumentiert und das Bild auf der Reise zu seinem neuen Besitzer begleitet. Der Weg führt von Gurskys erster Motivbesichtigung über mehrere Shootings im Bergwerk bis ins Computerstudio, wo das Bild digital bearbeitet und montiert wird. Bei einer Retrospektive seiner Werke wird das Bild öffentlich gezeigt und landet schließlich in der Privatsammlung eines der reichsten Männer der Ukraine.
Unterbrochen wird die Geschichte von Ausblicken auf Gurskys spektakuläres Oeuvre, kommentiert vom früheren Direktor des Centre Pompidou, Werner Spies, und von Gurskys Lehrerin an der Düsseldorfer Kunstakademie, Hilla Becher.

Freitag, August 13, 2010

Kunstraum (BR-alpha)

Kunstraum (BR-alpha): "BR-alpha - Kunstraum
15.08.2010 15:15-15:30

Forum der Gegenwartskunst: Nils Udo 'Nature sculptée'"

Die Ile d'Ouessant im Nordwesten Frankreichs wurde berühmt-berüchtigt durch die ersten Tankerunglücke in den 60er Jahren (Amoco Cadiz). Hier stellt Nils Udo eine Natur-Skulptur her, fotografiert sie, um sie dann wieder der Natur zu übergeben.

Nils Udos Kunstwerke sind ein Plädoyer für die Natur, für ihr dem Menschen gegenüber gleichberechtigtes Dasein. Sie sind Sinnbild des Lebens, des Entstehens und Vergehens aller Dinge. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Fotografie, die diese in hohem Maße ästhetischen Gebilde einem größeren Kreis von Betrachtern erst zugänglich macht. Ihr entlehnt ist das Material, das er völlig neu arrangiert.

Zitat Nils Udo: "Zunächst etwas Grundsätzliches zu meiner Vorgehensweise: Meine Arbeit besteht darin, in der Natur, mit der Natur zu arbeiten, parallel zur Natur zu arbeiten und vor allem: aus ihr heraus zu arbeiten und für sie zu arbeiten. Das heißt: meine Arbeit besteht nicht darin, mit Artefakten die Natur zu möblieren, das funktioniert nicht."

Kunstraum, das Forum der Gegenwartskunst vermittelt Zugänge zu Kunstwerken und Künstlern auf verschiedene Art und Weise: Durch das lautlose Begleiten der Kamera werden nicht nur die jeweiligen Künstler vorgestellt. Auch durch das Aufzeigen von Entstehungsprozessen einzelner Werke kann der Zuschauer in die Gedanken und Schaffens-Welt des Künstlers abtauchen.

Künstler hautnah (arte)

Künstler hautnah (arte): "arte - Künstler hautnah
15.08.2010 07:00-07:25

Morgane Tschiember
Regie: Fred Fiol

Ganz gleich, ob sie fotografiert, filmt, modelliert oder installiert, Morgane Tschiember lotet in ihrem Werk neue Grenzen der Bildhaftigkeit aus und findet dabei ebenso anziehende wie ausdrucksstarke Ansätze.

"Iron Maiden" nennt sich beispielsweise eine Skulpturenreihe, für die Morgane Tschiember große unbehandelte Metallbleche montierte und mit monochromen Farben lackierte. Schneiden, Rollen, Falten und Biegen waren die wesentlichen Verfahren, die die Künstlerin für diese Arbeit anwendete - die Metallblätter standen wie riesige von der Wand herabgefallene Seiten eines Buches im Raum, sie integrierten sich in die baulichen Gegebenheiten der Galerie und spielten mit den Perspektiven, die der Betrachter einnimmt.
"Die Farbflächen wurden wie mit einem Cutter ausgeschnitten", so Morgane Tschiember. "Das Metall hält der Biegung sein ganzes Gewicht und seine volle Kraft entgegen; die optische Sinnlichkeit ist das Ergebnis eines aufwendigen industriellen Herstellungsprozesses." Auch vor monumentalen Ausmaßen schreckt Morgane Tschiember nicht zurück: So schuf sie bei ihrem Projekt "Lieu unique" eine überdimensionierte Asphaltstraße, die sich quer durch den Raum schlängelt und sich sämtlichen Gesetzen der Schwerkraft zu widersetzen scheint.
Malerisch steht Morgane Tschiember den amerikanischen Künstlern der 70er Jahre sehr nahe. In ihren großformatigen, abstrakten Fotografien dagegen deutet sie vieles nur an, was sie wieder zum Dialog mit der Malerei zurückführt. Für Morgane Tschiember ist in ihrer Kunst letztendlich alles möglich.

Hintergrundinformationen:
Zu Wort kommen in der heutigen Sendung Colette Barbier, Leiterin des Ausstellungsraums Espace Paul Ricard, Hervé Loevenbruck, Geschäftsführer der Galerie Loevenbruck sowie Harry Bellet, Journalist der Tageszeitung "Le Monde".

Samstag, Juli 31, 2010

Fotografieren Sie Wien! Harry Weber-Ein Porträt (ORF 2)

Fotografieren Sie Wien! Harry Weber-Ein Porträt (ORF 2): "ORF 2 - Fotografieren Sie Wien! Harry Weber-Ein Porträt
01.08.2010 13:05-13:30

Der Auftrag kam zwar spät, war aber ohne weitere Einschränkungen: Zwei Jahre vor seinem Tod wurde der international renommierte Bildreporter Harry Weber (1921 - 2007) von der Kulturabteilung der Stadt Wien gebeten, mit der Kamera das Leben seiner Heimatstadt festzuhalten. In der knappen Zeit, die ihm dafür blieb, entstanden 30.000 Aufnahmen. Wie schildert Harry Weber in diesem gigantischen Spätwerk die Stadt, die dem Weltreisenden zur Heimat wurde? Wie war sein beruflicher Werdegang und welche Momente waren die prägenden in seinem reichen Leben?

Samstag, Juli 17, 2010

Künstler hautnah (arte)

Künstler hautnah (arte): "arte - Künstler hautnah
18.07.2010 13:00-13:30

Camille Vivier - Fotografin - Dokumentationsreihe Frankreich 2008
Regie: Manuela Dalle

Regie: Manuela Dalle"

Verkleidung, Tarnung und Schauspiel - diese Elemente machen Camille Viviers Fotoarbeiten aus, bei denen es nicht um die simple Darstellung von Personen oder Objekten geht.

Die 1977 in Paris geborene Künstlerin arbeitet aktuell als Modefotografin für internationale Zeitschriften. Ob es sich um Arbeiten für Modemagazine, um öffentliche Aufträge oder um persönliche Bilder wie ihre magischen Stillleben handelt - jede ihrer Kompositionen führt gleichzeitig in ihr Innerstes.
"Ich zeige die Menschen nicht so, wie sie sind", erklärt sie, "ich arbeite fiktional und kein bisschen dokumentarisch." Camille Vivier geht mit ihren Modellen häufig wie mit einer Art Theaterensemble um: Sie arrangiert Szenen, arbeitet mit Licht, verkleidet und schminkt die von ihr fotografierten Menschen.
Gerade entstehen eine Fotoserie mit Jugendlichen im Stil der Commedia dell'Arte und einige Stillleben, bei denen sie sich von Darstellungen antiker Götter inspirieren lässt. In ihren nostalgisch anmutenden Bilderwelten finden sich persönliche Erinnerungen und Erfahrungen wieder, stets strahlen ihre Arbeiten aber auch etwas Überzeitliches, etwas faszinierend Geheimnisvolles und Mysteriöses aus.

Hintergrundinformationen:
1997 wurde Camille Vivier mit dem Ersten Preis für Fotografie beim XII. Festival des Arts de la Mode von Hyères ausgezeichnet. 2002 war sie Stipendiatin der Villa Médicis Hors les Murs, im Jahr 2008 zeigte sie ihre Werke bei der internationalen Fotoausstellung "Unseen" des Museum of Contemporary Art in Shanghai.
Zu Wort kommen in der heutigen Sendung Alexis Vaillant, Kurator einer der Ausstellungen von Camille Vivier, und Agnès de Gouvion Saint-Cyr vom französischen Kulturministerium.

Metropolis (arte)

Metropolis (arte): "arte - Metropolis
17.07.2010 21:30-22:15

* Aix-en-Provence: "Pygmalion" - Trisha Brown / William Christie
* Avignon: Rigal & Furlan
* Avignon: Chouf Ouchouf
* Arles: Treffpunkt Fotografie: Projekt "France 14"
* Foto Folio Review: Portfolios-Präsentation
* Musikfestival: Rokia Traoré


* Aix-en-Provence: "Pygmalion" von Trisha Brown und William Christie
Zum ersten Mal arbeiten die große Choreographin Trisha Brown und der Meister der Barockmusik, William Christie, zusammen, um den Ballettakt "Pygmalion" von Jean-Philippe Rameau (1683-1764) für das Festival von Aix-en-Provence auf die Bühne zu bringen. Als Vorspiel dazu gibt es mehrere Auszüge aus dem barocken Operndrama "Hippolyte et Aricie". Das Programm gibt Einblick in Rameaus Schaffensprozess und beweist die Modernität des Komponisten.

* Avignon: Rigal & Furlan
In diesem Jahr haben der Choreograph Pierre Rigal und der Performer Massimo Furlan jeweils ein Stück um die Idee des Konzerts geschaffen. Mit "Micro" hat Pierre Rigal eine Art Mini-Oper choreographiert, deren Musik auf der Bühne entsteht. In "1973" versucht sich Massimo Furlan in der szenischen Wiederaufnahme des "Eurovision Song Contest" von 1973. "Metropolis" wollte die Herangehensweise der beiden Künstler über ihre jeweiligen Bühnenwerke verstehen.

* Avignon: Chouf Ouchouf
Nach "Taoub" interpretieren die zwölf Akrobaten aus Tanger "Chouf Ouchouf" ("Schau, schau nur"). Der Choreograph Martin Zimmermann schrieb und choreographierte das Stück, und Dimitri de Perrot komponierte die Musik. Eine erstaunliche Begegnung der traditionellen marokkanischen Akrobatik mit der Welt zweier Schweizer Künstler.

* Arles: Treffpunkt Fotografie: Projekt "France 14"
Ab Herbst 2010 ist in der Bibliothèque Nationale de France (BNF) das Projekt "France 14" zu sehen. In Anknüpfung an Raymond Depardons ambitiöse Arbeit über das ländliche Milieu legen 14 junge Fotografen eine Bestandsaufnahme urbaner Lebensräume vor und dokumentieren die Überbleibsel traditioneller Strukturen in großen Städten und an deren Peripherie. Jeder der 14 Künstler ließ sich dabei von der Überlegung leiten, was er vom heutigen Frankreich vermitteln will, und zeigt in diesem Gemeinschaftsprojekt sein Bild des Landes..

* Foto Folio Review: Portfolios-Präsentation
Inmitten des geschäftigen Treibens beim Fotofestival von Arles präsentieren Fotografen ihre Arbeiten Experten aus aller Welt. In 20-minütigen Begegnungen stellen sie sich dem kritischen Urteil der Leiter von Fotoagenturen, Galeristen, Kritiker und renommierten Kollegen und hören sich deren Ratschläge für die weitere fotografische Arbeit und die Verbreitung ihrer Werke an. "Metropolis" ist mit seiner Rubrik "Ungeschnitten" dabei.

* Musikfestival: Rokia Traoré
In diesem Sommer wird die malische Musikerin Rokia Traoré bei zahlreichen Festivals in ganz Europa auftreten. "Metropolis" hat die Künstlerin bei einem ihrer ersten Konzerte in Italien besucht und mit ihr über die Songs gesprochen, die sie selbst komponiert, textet und interpretiert.

Dienstag, Juli 06, 2010

Art Wolfe - Reisen an die Grenzen der Erde (ServusTV)

Art Wolfe - Reisen an die Grenzen der Erde (ServusTV): "ServusTV - Art Wolfe - Reisen an die Grenzen der Erde
07.07.2010 19:45-20:15


Bolivien: Der Altiplano

Eine bildgewaltige Reise in die entlegensten Winkel des Planeten Erde mit einem der populärsten Naturfotografen der Welt: Art Wolfe.

Hoch, einsam und abgeschieden gelegen scheint im Hochland von Bolivien, dem Altiplano, die Zeit still zu stehen. Einer wilden Mondlandschaft gleicht der hier liegende größte flache Salzsee der Welt: goldene Kakteeninseln, scharlachrote Zwillingsvulkane und in den unterschiedlichsten Farben schimmernde Wasserflächen und Himmels-Szenarien - Ein Traum für das fotografische Auge von Art Wolfe.

Freitag, Juli 02, 2010

Künstler hautnah (arte)

Künstler hautnah (arte): "arte - Künstler hautnah
04.07.2010 13:00-13:30

Tobias Zielony - Fotograf"

Tobias Zielony macht eine uns häufig nicht bekannte Welt sichtbar: Auf seinen Fotos bildet er Gruppen und Gangs von Jugendlichen ab, die ihren Platz in der Gesellschaft nicht gefunden haben, die nachts an Tankstellen oder tagsüber draußen auf der Straße herumlungern.

Sei es in einer Großstadt wie Berlin oder auch in heruntergekommenen Wohnsiedlungen Ostdeutschlands oder Polens. Wie wirken diese Jugendlichen auf ihr soziales Umfeld und wie zelebrieren sie ihre Jugendkultur vor der Kamera?
Zielonys häufig leuchtend farbige Bilder erzählen davon, indem sie sich von Formen der gewöhnlichen Sozialreportage lösen, sich aber dennoch in den Porträtierten hineinversetzen. Seine kunstvollen Aufnahmen sind eine Mischung aus intimer Nähe und beobachtender Distanz. Timm Rautert, Professor für Fotografie in Leipzig, weiß an Tobias Zielonys Arbeiten besonders zu schätzen, dass sie "nicht dem Geklingel der Medien folgen, sondern ruhig bleiben". Als Ganzes seien seine Bilder, laut Rautert, so nah am Leben und so authentisch, dass sie alles ausschöpften, was Fotografie überhaupt leisten könne.

Hintergrundinformationen:
Zu Wort kommen Timm Rautert, Professor für Fotografie in Leipzig, der Kurator Martin Germann und die Kunstkritikerin Vera Tolleman.

Oliviero Toscani - Bilderwut (arte)

Oliviero Toscani - Bilderwut (arte): "arte - Oliviero Toscani - Bilderwut
03.07.2010 06:45-07:30

Regie: Peter Scharf, Katja Duregger

Absolut sehenswert!

Er hat Themen wie Aids, Flüchtlingselend oder Rassismus in die Werbung geholt. Die Anzeigen und Plakate haben weltweit heftigste Proteste ausgelöst, viele sind verboten worden. Der Film porträtiert den heute 68-jährigen Italiener.

Wer erinnert sich nicht an das großformatige Werbeplakat mit dem blutdurchtränkten T-Shirt eines kosovarischen Soldaten mit dem grünen Button von United Colors of Benetton links unten im Bild? Oder an die weiß gekleidete Nonne, die einen schwarz gekleideten Priester küsst, den ausgemergelten jungen Mann, gezeichnet von der tödlichen Immunschwächekrankheit Aids, sowie das magersüchtige Modell, das für eine italienische Modemarke wirbt?
Krieg, Zölibat, Krankheit und Magersucht - Reizthemen in Bilder gefasst, die auf der ganzen Welt heftig diskutiert wurden. Sie alle stammen von Oliviero Toscani, dem Vorreiter gezielter Antiwerbung. Seine aggressive, politisch inkorrekte Werbefotografie verursachte ästhetische wie inhaltliche Aufschreie.
Der Film porträtiert den heute 68-jährigen Italiener. Er zeigt den vom Bauhaus beeinflussten Künstler, dessen Karriere mit Modeshootings für Firmen wie Fiorucci und Armani begann. Und den Privatmann, der sich 2001 mit Benetton überworfen hat und seitdem auf eigene Faust Werbekampagnen jenseits des Mainstreams initiiert, die immer wieder für heiße Diskussionen sorgen. Die Sendung blickt auf Toscanis Leben und schaut ihm bei der Entstehung aktueller Arbeiten über die Schulter.

Mittwoch, Juni 23, 2010

Oliviero Toscani - Bilderwut (arte)

Oliviero Toscani - Bilderwut (arte): "arte - Oliviero Toscani - Bilderwut
27.06.2010 17:00-17:45

Regie: Peter Scharf, Katja Duregger

Er hat Themen wie Aids, Flüchtlingselend oder Rassismus in die Werbung geholt. Die Anzeigen und Plakate haben weltweit heftigste Proteste ausgelöst, viele sind verboten worden. Der Film porträtiert den heute 68-jährigen Italiener.

Wer erinnert sich nicht an das großformatige Werbeplakat mit dem blutdurchtränkten T-Shirt eines kosovarischen Soldaten mit dem grünen Button von United Colors of Benetton links unten im Bild? Oder an die weiß gekleidete Nonne, die einen schwarz gekleideten Priester küsst, den ausgemergelten jungen Mann, gezeichnet von der tödlichen Immunschwächekrankheit Aids, sowie das magersüchtige Modell, das für eine italienische Modemarke wirbt?
Krieg, Zölibat, Krankheit und Magersucht - Reizthemen in Bilder gefasst, die auf der ganzen Welt heftig diskutiert wurden. Sie alle stammen von Oliviero Toscani, dem Vorreiter gezielter Antiwerbung. Seine aggressive, politisch inkorrekte Werbefotografie verursachte ästhetische wie inhaltliche Aufschreie.
Der Film porträtiert den heute 68-jährigen Italiener. Er zeigt den vom Bauhaus beeinflussten Künstler, dessen Karriere mit Modeshootings für Firmen wie Fiorucci und Armani begann. Und den Privatmann, der sich 2001 mit Benetton überworfen hat und seitdem auf eigene Faust Werbekampagnen jenseits des Mainstreams initiiert, die immer wieder für heiße Diskussionen sorgen. Die Sendung blickt auf Toscanis Leben und schaut ihm bei der Entstehung aktueller Arbeiten über die Schulter.

ARTE Reportage (arte)

ARTE Reportage (arte): "arte - ARTE Reportage
26.06.2010 06:00-06:45

Themen:
* Argentinien: Wie Fußball poetisch wird
* West-Papua: Ein Unabhängigkeitskrieg im Verborgenen
* Tiefenschärfe – Die Exkremente des Teufels

Tiefenschärfe – Die Exkremente des Teufels
ARTE Reportage zeigt ab sofort einmal im Monat unter der Rubrik „Tiefenschärfe“ die Werke eines ausgesuchten Fotografen.
Der Schriftsteller und Photojournalist Patrick Bard fotografiert für die Agentur Signatures. Am liebsten nimmt er die Menschen und die Landschaft Lateinamerikas ins Visier. Wir zeigen seine Fotos über die Erdölbohrungen im Regenwald Amazoniens. Bard erzählt uns, welche Folgen diese für das Volk der Sarayaku hat.

Freitag, Juni 18, 2010

Metropolis (arte)

Metropolis (arte): "arte - Metropolis
19.06.2010 23:30-00:15

* Jean-Marie Massaud - Designhäuser für Müllmenschen
* Shirin Neshat - "Women Without Men"
* 100 Jahre Villa Massimo
* Julian Schnabel: Kunstalltag auf Polaroid
* Das Ende einer Legende - Streit um den Verkauf der Polaroid-Collection

* Jean-Marie Massaud - Designhäuser für Müllmenschen
Sie leben in schäbigen Unterständen aus Wellblech, Plastikplanen und hundert anderen Materialien, die sie auf dem Müllberg gleich neben ihrem "Haus" gefunden haben: die Scavengers, "Aasfresser", wie die Müllmenschen von Cebu auf den Philippinen von den Einheimischen genannt werden. Sie sind die Ärmsten der Armen. Ein Pariser Designer, Jean-Marie Massaud, will ihnen Unterkünfte bauen, die sich an die alte Tradition der philippinischen Flechthäuser anlehnen. Massaud hat sich als Produktdesigner einen Namen gemacht: Er gilt in Frankreich als eine Art Stilpapst. Doch immer wieder realisiert er auch Architekturarbeiten. Gemeinsam mit der Schweizer Stiftung Dekeyser & Friends wurde Bauland gekauft. Jetzt soll ein Prototyp des Hauses in Cebu gebaut werden. Im Sommer werden dann die ersten Menschen vom Müllberg in ihre neuen Heime ziehen.
"Metropolis" zeigt das ungewöhnliche Projekt und stellt die Philosophie des Architekten Massaud vor, in der sich Ansprüche aus Design und Architektur auf besondere Weise verbinden.

* Shirin Neshat - "Women Without Men"
Die Künstlerin Shirin Neshat wurde berühmt durch ihre Fotoarbeiten, ihre oft berückend schönen Untersuchungen des Islam und der Geschlechterbeziehungen. Nun tritt sie auch als Spielfilmregisseurin hervor. Mit ihrem Debüt "Women Without Men" hat Shirin Neshat bei den Filmfestspielen in Venedig beeindruckt und auf Anhieb einen Silbernen Löwen gewonnen. Der Film erzählt von vier Frauen, deren Schicksale sich im Sommer 1953, nach dem Sturz des demokratisch gewählten iranischen Präsidenten durch die Truppen des Schahs, verbinden. Alle lassen schwierige Erlebnisse hinter sich und suchen nach einer neuen Form des Lebens. "Women Without Men" wird das Filmfestival DOKU.ARTS in Amsterdam eröffnen, das vom 9. bis 13. Juni stattfindet und in diesem Jahr einen besonderen Blick auf Dokumentationen aus dem Iran werfen will. Ab 1. Juli läuft der Film dann in den Kinos.

* 100 Jahre Villa Massimo - eine römische Villa im Dienst der deutschen Kultur
"Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn?" - Eine uralte Sehnsucht ist die Sehnsucht der Deutschen nach italienischer Kunst und Kultur, dem Licht und der Sonne des Südens. Seit dem 18. Jahrhundert zog es Dichter und Maler nach Rom. Allen voran Berühmtheiten wie Goethe und Tischbein, die den noch älteren Spuren von Pilgern folgten, die sich von der heiligen Stadt angezogen fühlten. 1910 schenkte der Berliner Industrielle Eduard Arnhold der deutschen Kultur die Villa Massimo auf den Hügeln Roms.
Jeweils für ein Jahr sollte die romantische Villa ein inspirierendes Zuhause für deutsche Künstler, Schriftsteller, Architekten und Musiker werden. Unheilvoll unterbrochen wurde das Anliegen von der Herrschaft der Nationalsozialisten, die den repräsentativen Bau für Ihre Machtentfaltung missbrauchten. Erst Jahre nach dem Krieg konnte die Villa Massimo wieder ihre eigentliche Bestimmung erfüllen. Am 3. Juni nun feiert der Sehnsuchtsort der deutschen Kultur sein 100-jähriges Bestehen. Dazu lässt Direktor Joachim Blüher gemeinsam mit den Stipendiaten der Villa Massimo und vielen Ehemaligen die Korken knallen.
"Metropolis" lässt sich den Empfang nicht entgehen und blickt zurück auf 100 bewegte Jahre der Villa Massimo.

Montag, Juni 14, 2010

Malick Sidibé (arte)

Malick Sidibé (arte): "arte - Malick Sidibé
14.06.2010 22:55-23:55

Dolce Vita Africana - Schwerpunkt: Afrika"

Malick Sidibé gilt als einer der großen Fotografen der Gegenwart und erhielt im Juni 2007 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig. Die Dokumentation ist mehr als ein Porträt des berühmten Künstlers aus Bamako, der Hauptstadt Malis.

Seine Karriere begann der 1935 geborene Malick Sidibé in den späten 50er Jahren im gerade unabhängig gewordenen westafrikanischen Land Mali. An der Kunsthochschule in Bamako, der Hauptstadt des Landes, entdeckte Malick seine Liebe zur Fotografie. 1962 eröffnete er dort nach einer Fotografenlehre sein "Studio Malick".
Schon bald wurde Malick Sidibé in seiner Heimat als Chronist der Jugend- und Musikkultur bekannt. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien aus den späten 50er, 60er und 70er Jahren dokumentieren eindrucksvoll den Geist der selbstbewussten Jugend Malis, die sich von Tradition und Kolonialismus löst und ihre Vorbilder in Rock-'n'-Roll-Stars wie James Brown und den Rolling Stones sucht. Wie überall auf der Welt drückt auch hier die Musik die neu gewonnene Freiheit aus. Malick Sidibé fotografiert Gruppen von Jugendlichen, die sich am Ufer des Niger amüsieren, macht Bilder von nächtlichen wilden Partys in Clubs, deren Besucher traditionelle und europäische Kleidung im wilden Stilmix tragen und fröhlich feiern.
Diese Fotos, die auch in den Armenvierteln und auf den Straßen Bamakos entstehen, zeichnen sich durch unmittelbare Nähe, Intensität und Authentizität aus. Dabei stehen seine Arbeiten immer im sozialen und historischen Bezug zu seiner Heimatstadt und bieten einen ungewöhnlichen Blick auf die Innenwelt Malis.
Viele der in den 60er und 70er Jahren Porträtierten leben noch heute in Bamako. Oft sitzt Malick Sidibé mit ihnen vor seinem kleinen Fotostudio und erinnert sich an alte Zeiten, an Tanzabende und Überraschungspartys.
Malick Sidibé, heute 73 Jahre alt, arbeitet seit über 50 Jahren in Bamako. Nach wie vor ist er auf dokumentarische Fotografie und Bilder über die Jugendkultur Afrikas spezialisiert. Er gilt als einer der großen Fotografen der Gegenwart und erhielt im Juni 2007 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig.

Hintergrundinformationen:
Die Protagonisten der Dokumentation erzählen nicht nur über ihre Beziehung zum Künstler Malick Sidibé, sie porträtieren auch die sich seit den 60er Jahren verändernden Zustände in Mali. Nach der Unabhängigkeit beherrschten ab Mitte der 60er Jahre Miliztruppen das Land, die die Menschen zum Sozialismus zu erziehen versuchten und überwachten. Daran änderte auch die Machtübernahme des Militärs 1968 nichts. Heute ist Mali eine Demokratie und eines der ärmsten Länder der Welt, in dem seit einiger Zeit konservative, islamische Kreise immer mehr Macht gewinnen.

Freitag, Juni 11, 2010

Tracks (arte)

Tracks (arte): "arte - Tracks
13.06.2010 03:00-03:50

Spezial Südafrika (Schwerpunkt: Afrika)"

u.a.

* Gay Artists
Die junge Demokratie Südafrikas gibt sich verglichen mit anderen afrikanischen Staaten sehr liberal. So gilt Kapstadt als "African Gay Paradise". Aber immer noch gibt es Orte, an denen es für Schwule und Lesben lebensgefährlich ist. Vor allem in Townships und auf dem Land werden jährlich über 500 lesbische Frauen Opfer sogenannter "corrective rapes", und homosexuelle Männer werden ausgegrenzt und bleiben lieber im Verborgenen. Doch vor allem Künstler beginnen, sich zu wehren. So lässt der Johannesburger Filmemacher Stanimir Stoykov Drag Queens lustig drauflos quietschen. In Kapstadt tritt der Modedesigner, Fotograf und Aktionskünstler Athi-Patra Ruga bei seinen Performances in Gestalt unterschiedlicher "Aliens" auf, stolziert als schwarzes Schaf verkleidet durch eine weiße Schafherde oder klettert in High Heels eine Kirchenmauer hoch. Und die Fotografin und Performancekünstlerin Zanele Muholi provoziert mit ihren Bildern von schwarzen Lesben beim Sex und bei der Selbstbefriedigung.

Metropolis (arte)

Metropolis (arte): "arte - Metropolis
13.06.2010 18:15-19:00

Themen u.a.:
* Mode der 80er Jahre
* 'When you're strange': Tom DiCillos Doors-Dokumentation
* Henri Cartier-Bresson aus amerikanischer Sicht
* Sylvain Chomet
* Theater: Aristophanes' 'Vögel'
*

* Henri Cartier-Bresson aus amerikanischer Sicht
Im April 2010 zeigt das New Yorker MOMA die größte Henri-Cartier-Bresson-Retrospektive in den Vereinigten Staaten seit drei Jahrzehnten. Zusammengestellt wurde sie von dem bedeutenden amerikanischen Kurator Peter Galassi, der auf Fotoausstellungen spezialisiert und zudem ein intimer Kenner von Cartier-Bresson ist. Galassi interessiert sich nicht nur für den Künstler Cartier-Bresson, als welcher dieser meist in Frankreich gesehen wird, sondern auch für den politischen Journalisten und Fotografen, der um die Welt reiste. Ein neuer und weitgehend unbekannter Blick auf Leben und Werk von Henri Cartier-Bresson.

Donnerstag, Juni 03, 2010

Panoramajagd im Regenwald (3sat)

Panoramajagd im Regenwald (3sat): "3sat - Panoramajagd im Regenwald
04.06.2010 05:00-05:30

Wie der Amazonas nach Leipzig kommt - Film von Daniel Vogelsberg"

Einmal am Fuße des Mount Everest stehen, ins alte Rom reisen oder nach Dresden ins Jahr 1756: Der Berliner Panoramakünstler Yadegar Asisi entführt mit seinen über 100 Meter breiten Panoramen an Orte, die nur schwer erreichbar sind oder so gar nicht mehr existieren. Unter anderem holte der Künstler den brasilianischen Urwald in den Leipziger Gasometer. Im Sommer 2008 brach der Künstler gemeinsam mit dem Leipziger Botaniker Dr. Dietmar Sattler nach Brasilien auf, um im Regenwald auf Panoramajagd zu gehen - ausgerüstet mit Fotokameras, Pinseln und Farbe, einem Moskitonetz und einer Hängematte. Auf der Jagd nach einmaligen Perspektiven war Asisi und Sattler kein Risiko zu groß. "Wenn die Faszination, die ich empfinde, nur ansatzweise rüberkommt, wenn man im Panometer steht und nur ein bisschen von dem Gefühl kriegt, von der Gänsehaut, dann hat sich meine Reise gelohnt", so Asisi. Der Film "Panoramajagd im Regenwald" begleitet den Künstler Yadegar Asisi auf seiner spannenden Expedition in den brasilianischen Regenwald. Das Panoramaprojekt "AMAZONIEN - Yadegar Asisis Zauberbild der Natur" ist bis Anfang Januar 2011 im Gasometer (Panometer) Leipzig zu sehen.

Donnerstag, Mai 27, 2010

Grenzgänge mit Andrea Vogel (3sat)

Grenzgänge mit Andrea Vogel (3sat): "3sat - Grenzgänge mit Andrea Vogel
30.05.2010 21:45-22:35

Dokumentarfilm von Dieter Gränicher, Schweiz 2009"

Andrea Vogel, 1958 in Grüsch, im Kanton Graubünden geboren und aufgewachsen, hat seit einigen Jahren als Grenzgänger und Fotograf von sich reden gemacht. Im Januar 2008 bricht Vogel von Timbuktu mit einer Salzkarawane auf, um die Sahara zu durchqueren - 3.000 Kilometer zu Fuß. Jahrelang hat seine Frau Beatrice die sogenannte "Orion"-Tour mitgeplant und organisiert. Zurückgeblieben in der Schweiz bangt sie um sein Leben, denn nach 800 Kilometern weigern sich Andreas Führer, ihn weiter zu begleiten. Allein und krank durchquert er den Erg Chech, die heißeste Wüste der Erde, und erreicht sein Ziel Marrakesch nach drei Monaten. Die Grenzgänge von Andrea Vogel setzen die Beziehung zu seiner Frau immer wieder extremen Belastungen aus. Doch seit über 14 Jahren bilden sie ein starkes und spannungsgeladenes Team, das seinen eigenwilligen Weg geht. Mit der "Grenztour Schweiz" (1992) fand Vogel nach vielen Expeditionen im Ausland zurück zu den einheimischen Bergen. Er bezwang elf Viertausender an einem Tag, 151 Gipfel insgesamt, für ihn der bislang "härteste Trip seines Lebens". In Graubünden verwirklichte Andrea Vogel 1997 zudem das Heimatprojekt "Mount Everest in der Schweiz". Mit der Besteigung von sechs Gipfeln - was 17.000 Höhenmetern in 24 Stunden entspricht - stellte der Spezialist des "Mind Over Matter" erneut einen Weltrekord auf, der, wie auch die "Grenztour Schweiz", im "Guinness-Buch der Rekorde" festgehalten ist. Der Film "Grenzgänge mit Andrea Vogel" zeigt Bilder des Künstlers von der "Orion"-Tour und lässt auch dessen Frau Beatrice zu Wort kommen.

Künstler hautnah (arte)

Künstler hautnah (arte): "arte - Künstler hautnah
28.05.2010 07:30-08:00

Peter Klasen - Stylist"

Peter Klasen, geboren 1935 in Lübeck, gilt als einer der herausragenden Vertreter der "Figuration narrative". Seit 1959 lebt und arbeitet dieser bedeutende deutsche Künstler in Vincennes bei Paris.

Den Ausgangspunkt von Peter Klasens Werken bilden Fotografien, insbesondere interessiert ihn daran die Ambivalenz zwischen Faszination und Trugbild. Peter Klasen ist ein fest in seiner Zeit verwurzelter Künstler. Seine Inspirationsquellen sind urbane Welten, die Mechanismen der Industriegesellschaft und Weiblichkeit. Er reizt diese Themen bis an ihre Grenzen aus und bezieht dabei sehr kritisch Position. Seine fantastischen Bilderwelten sollen den Betrachter zum Nachdenken anregen.
"Durch meine Arbeit zieht sich ein roter Faden: Einsamkeit und Angst. Genau das empfinde ich in dieser Gesellschaft, die uns letztlich krankmacht. Davon versuche ich mich als Maler mit meinen Bildern zu befreien", sagt Klasen.
Der Film bietet einen einzigartigen Überblick über das eindrucksvolle und vielfältige Schaffen des Künstlers. Er zeigt Peter Klasen in seinem Atelier in Vincennes und bei einer Retrospektive des Tri Postal in Lille 2009/2010. Zu sehen sind selten ausgestellte Installationen wie "Shock Corridor" nach dem gleichnamigen Film von Samuel Fuller und "La Colonie Pénitentiaire" (nach Franz Kafkas Erzählung "In der Strafkolonie").
Im Pariser Geschäftsviertel La Défense stellt Peter Klasen ein Auftragswerk vor, das er vor einigen Jahren in einem Parkhaus schuf. Dabei kommt noch einmal die Grundstimmung von Peter Klasens Arbeiten zum Ausdruck, die unter anderem mit blinkenden Neonleuchten, eigenartiger Musik und städtischen Hinweisschildern eine Atmosphäre verbreiten, die sonst nur in einem Thriller oder einem Gefängnis herrscht.

ARTE Reportage (arte)

ARTE Reportage (arte): "arte - ARTE Reportage
29.05.2010 06:00-06:45

Das Magazin für aktuelle internationale Politik"

unter anderem:

* Tiefenschärfe – „Congo in Limbo“ - ARTE Reportage zeigt ab sofort einmal im Monat unter der Rubrik „Tiefenschärfe“ die Werke eines ausgesuchten Fotografen. Der belgische Fotograf Cédric Gerbehaye fährt regelmäßig in den Kongo, um über die dortigen Unruhen zu berichten. Für seine Reportage „Congo in Limbo“ wurde er 2008 gleich mehrfach ausgezeichnet. Er erhielt den World Press Photo Award, den Olivier Rebbot Award des Overseas Press Club of America und den Amnesty International Award.

Freitag, Mai 21, 2010

Dennis Hopper (arte)

Dennis Hopper (arte): "arte - Dennis Hopper
24.05.2010 22:45-00:20

Spiel (oder stirb)
Regie: Henning Lohner, Ariane Riecker

Regie:
Henning Lohner
Ariane Riecker"

Angetrieben von unbändiger Energie und unmäßiger Kampfeslust wandelte sich Dennis Hopper auf seinem mit Niederlagen gepflasterten Weg vom Teenagerdarsteller zur (über-)lebenden Legende, um sich als Galionsfigur des amerikanischen Autorenkinos wiederzufinden.

Dennis Hopper ist Mainstream und Underground zugleich. Er ist wandlungsfähig wie ein Chamäleon und dabei rastlos bis zur Raserei. Doch hinter der unsteten Fassade liegen unbekannte Hintergründe beziehungsweise Abgründe seiner Persönlichkeit und seines Wirkens. Auf der Suche nach der Person Dennis Hopper entdeckt der Film ganz nebenbei die überraschend menschlichen Aspekte einer sonderbaren und verrückten Künstler-Innenwelt.
Was verbirgt sich hinter der Vielzahl und Vielfalt von Hoppers künstlerischen Betätigungsfeldern? Aus welcher Motivationsquelle speist sich seine scheinbar nie versiegende Kraft und Intensität?
Auf der Suche nach Antworten helfen Ausschnitte aus Hoppers Filmen sowie eine Menge bisher unveröffentlichten Bildmaterials. Zu Wort kommen auch einige von Hoppers engsten Weggefährten: Wim Wenders, Sean Penn, David Lynch, Francis Ford Coppola, Jack Nicholson und dessen Sohn Henry. Der Film begibt sich mit ihnen auf den Weg durch Hoppers "paralleles Universum", eine Welt des Schaffens und Erschaffens von Filmen, Darstellerrollen, Fotografien, Malerei - und damit des Erschaffens von sich selbst.

Hintergrundinformationen:
Anmerkung der Regisseure Henning Lohner und Ariane Riecker: "(...) Wir haben jeden Moment mit Dennis Hopper genossen, der nicht nur ein herausragender Schauspieler und Künstler ist und als Regisseur amerikanische Filmgeschichte mitgeschrieben hat, sondern vor allem auch ein Mensch, der in seinem Leben die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen erlebt und überlebt hat, und darüber mit weisem Humor und unglaublichem Sinn für gute Geschichten zu erzählen weiß."

Künstler hautnah (arte)

Künstler hautnah (arte): "arte - Künstler hautnah
23.05.2010 13:00-13:30

Peter Klasen, geboren 1935 in Lübeck, gilt als einer der herausragenden Vertreter der "Figuration narrative". Seit 1959 lebt und arbeitet dieser bedeutende deutsche Künstler in Vincennes bei Paris.

Den Ausgangspunkt von Peter Klasens Werken bilden Fotografien, insbesondere interessiert ihn daran die Ambivalenz zwischen Faszination und Trugbild. Peter Klasen ist ein fest in seiner Zeit verwurzelter Künstler. Seine Inspirationsquellen sind urbane Welten, die Mechanismen der Industriegesellschaft und Weiblichkeit. Er reizt diese Themen bis an ihre Grenzen aus und bezieht dabei sehr kritisch Position. Seine fantastischen Bilderwelten sollen den Betrachter zum Nachdenken anregen.
"Durch meine Arbeit zieht sich ein roter Faden: Einsamkeit und Angst. Genau das empfinde ich in dieser Gesellschaft, die uns letztlich krankmacht. Davon versuche ich mich als Maler mit meinen Bildern zu befreien", sagt Klasen.
Der Film bietet einen einzigartigen Überblick über das eindrucksvolle und vielfältige Schaffen des Künstlers. Er zeigt Peter Klasen in seinem Atelier in Vincennes und bei einer Retrospektive des Tri Postal in Lille 2009/2010. Zu sehen sind selten ausgestellte Installationen wie "Shock Corridor" nach dem gleichnamigen Film von Samuel Fuller und "La Colonie Pénitentiaire" (nach Franz Kafkas Erzählung "In der Strafkolonie").
Im Pariser Geschäftsviertel La Défense stellt Peter Klasen ein Auftragswerk vor, das er vor einigen Jahren in einem Parkhaus schuf. Dabei kommt noch einmal die Grundstimmung von Peter Klasens Arbeiten zum Ausdruck, die unter anderem mit blinkenden Neonleuchten, eigenartiger Musik und städtischen Hinweisschildern eine Atmosphäre verbreiten, die sonst nur in einem Thriller oder einem Gefängnis herrscht.

Sonntag, Mai 16, 2010

ARTE Reportage (arte)

ARTE Reportage (arte): "arte - ARTE Reportage
16.05.2010 12:00-12:45

* Kolumbien: Bücher gegen die Gewalt
* Marc Riboud: Das Auge von Shanghai
* Togo: Ein Mann und der Müll

* Kolumbien: Bücher gegen die Gewalt
Jeden Samstagmorgen striegelt Luis Soriano seine beiden"


* Marc Riboud: Das Auge von Shanghai
Zur Weltausstellung EXPO 2010 in Shanghai zeigt ARTE Reportage Bilder aus dieser Stadt – nicht irgendwelche Bilder, sondern die Fotos von Marc Riboud, dem berühmten Fotografen, seit langem Mitglied von Magnum: Er kennt Shanghai so gut wie kaum ein anderer, schon seit über einem halben Jahrhundert und er zeigt uns die Stadt mit seinen Augen.
1956 reiste er zum ersten Mal nach China: Vor allem auch, weil ihm alle sagten, es seit fast unmöglich in dieses damals vom Westen abgeschottete Land zu kommen. Natürlich gelang es ihm, er reiste ein paar Monate umher, fotografierte und damit erwachte seine Liebe zu China. Er kam sehr oft zurück, bis heute, jedes Jahr, noch mit 87 Jahren und er wurde über diese Jahre Zeuge von alle Veränderungen, Konflikten, Umwälzungen und Revolutionen in China – auch Zeuge vom Alltag der Chinesen, ihren Sorgen und ihrem Glück. Riboud porträtierte die Menschen auf der Straße, die Armen, die Wohlhabenden und die, die die Geschicke des Landes diktierten: Seine Fotos von Mao, dem großen Lenker, sind heute Ikonen der Fotografie.
Zum ersten Mal ließ Marc Riboud es zu, dass eine Fernsehkamera ihn porträtierte. Er akzeptierte die ARTE-Reporter, weil es ihm nicht um ihn selber sondern um China ging, weil er zeigen wollte, welchen steinigen und sehr langen Marsch dieses Land in den letzten 50 Jahren zurückgelegt hat. Erst in Peking und nun in Shanghai hängen seine Bilder in einer Ausstellung. Für die Chinesen ein wunderbarer und wohl auch schmerzlicher Blick zurück in ihre Geschichte und auch ein kleines Wunder: War doch die Fotografie unter Mao lange Jahre als bourgeoise Kunst geächtet.
Marc Riboud hat sich seinen Blick bewahrt, das Auge des berühmten Fotografen ist noch lange nicht müde. Doch dieses Mal, mit 87, ist vielleicht schon eine seiner letzten Reise in das alte und neue Reich der Mitte.

Freitag, Mai 14, 2010

Der fotografische Supermarkt (HR)

Der fotografische Supermarkt (HR): "HR - Der fotografische Supermarkt
17.05.2010 10:00-10:15

Schüler lichten ihre Alltagswelt ab"

Bringen Fotografien die Wirklichkeit hervor oder zum Verschwinden? Die digitale Fotografie vervielfältigt zumindest die Alltagswelt - nicht nur durch Kameras, sondern auch durch Handys, die zu jeder Zeit Bilder ermöglichen, die verschickt werden können.

Dies wird in dem Film aufgegriffen und von den Jugendlichen selbst hinterfragt. Schüler einer 10. Klasse der Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim fotografieren - von der Kamera begleitet - ihre Alltagswelt und gehen dabei ihren Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten nach. Wie wird etwa das Thema "Liebe" fotografiert? Wie teilt man seine Gefühle mit? Greifen sie dabei auf Werbemuster zurück, oder entwickeln sie ihre eigene Bildsprache? Werden die Fotos am heimischen PC bearbeitet, oder sind sie spontan? Welche Manipulationsmöglichkeiten gibt es? Gelingt es in diesem Projekt, die Alltags- und Konsumwelt von Schülern durch Schüler neu und kritisch zu hinterfragen? Der Film, den die Schüler selbst gedreht haben und der ihre eigene mediale Kompetenz stärkt, versucht eine Antwort zu geben.

Art Safari (arte)

Art Safari (arte): "arte - Art Safari
15.05.2010 17:20-17:45

Maurizio Cattelan"

Maurizio Cattelan hält der Kunstwelt den närrischen Spiegel vors Gesicht und karikiert die Kunstströmung des Konzeptualismus. Ben Lewis erhielt zwar zunächst keine Erlaubnis, den Künstler zu treffen, erweckt jedoch seine Skulpturen zum Leben.

ist dem kunstinteressierten Publikum insbesondere aufgrund seiner fotorealistischen Skulptur des Papstes, die von einem Meteoriten getroffen wurde, bekannt. Bei ihrer Versteigerung hat sie einen Verkaufserlös von rund einer Million US-Dollar erbracht. Darüber hinaus schuf etwa Skulpturen von Hitler beim Beten und stellte den Schutt aus, der nach einem terroristischen Bombenanschlag übriggeblieben ist. Er umwickelte seinen Galleristen mit Klebeband und fixierte ihn an der Wand. Dem Galleristen bescherte das einen Krankenhausaufenthalt. Eine andere Person brachte der Künstler dazu, ein pinkfarbenes Peniskostüm sechs Wochen lang zu tragen.

Hintergrundinformationen:
"Art Safari" bahnt sich seinen Weg durch die oft abgeschottete Welt der Kunsthändler, Sammler und Kritiker. Die Serie verhilft einigen der außergewöhnlichsten Werke, zu denen eine breite Öffentlichkeit bisher keinen Zugang hatte, zur Entdeckung und tieferem Verständnis. Vorgestellt werden etwa die Geheimnisse einer Maschine, die Fäkalien herstellt, eine Farm mit tätowierten Schweinen, ein Museum, das mit Schlamm gefüllt ist oder eine Reihe von Cartoonfiguren, die eigens für Kunstsammler entworfen wurden. Die Dokumentationsreihe von Ben Lewis bringt dem Zuschauer ungewöhnliche Seiten von großen internationalen Künstlern nahe.

Künstlerinnen/Frauen (arte)

Künstlerinnen/Frauen (arte): "arte - Künstlerinnen/Frauen
15.05.2010 14:25-15:30

Dokumentarfilm Frankreich 2009 (Thema: Kunst jetzt!)
Regie: Chloé Perlemuter

Regie:
Chloé Perlemuter"

Welchen Beitrag haben die Frauen zur zeitgenössischen Kunst geleistet? Weicht ihr Ansatz von dem der Männer ab? Und ist Kunst an sich männlich oder weiblich? Diesen Fragen geht die mit dem Centre Pompidou koproduzierte Dokumentation nach.

Seit Anfang des Jahrhunderts haben sich die Frauen einen Platz in der Kunst erobert und sich neue Techniken und Medien wie Fotografie, Kino, Video und Installationen als künstlerisches Ausdrucksmittel zunutze gemacht.
Ob im Pariser Centre Georges Pompidou, auf der Biennale von Venedig oder in der Londoner Tate Gallery - in dieser Sendung haben die Künstlerinnen das Wort: Cindy Sherman, Dominique Gonzalez-Foerster, Marina Abramovic, Valie Export, Mona Hatoum, Annette Messager, Shirley Jaffe, Beatriz Milhazes sowie Orlan. Sie kommentieren ihre Werke und schildern, wie sie sich als Frauen in der Kunstwelt behauptet haben.

Künstler hautnah (arte)

Künstler hautnah (arte): "arte - Künstler hautnah
15.05.2010 13:25-13:50

Egill Saebjörnsson - ein Künstler mit beinahe endloser Fantasie - stammt ursprünglich aus Island. Er besuchte die Kunsthochschule in Reykjavík, bevor er sich vor zehn Jahren in Berlin niederließ.

Er experimentiert gerne und probiert immer wieder neue Formate aus: Nach einem vielversprechenden Debüt als Musiker - er wurde vom selben isländischen Label vertreten wie die Sängerin Björk - beschloss Egill Saebjörnsson, sich der Gestaltung und Produktion von Videos zu widmen, in denen er selbst sämtliche Figuren darstellt. Der 1972 in Reykjavík geborene Künstler verwendet für die einfachen Spezialeffekte in seinen Clips Gegenstände vom Flohmarkt. Um seiner Kunst und seiner Person gerecht zu werden, könnte man ihn auch als Georges Méliès der modernen Kunst bezeichnen.

Die Werke von Egill Saebjörnsson sind eine ungewöhnliche Verschmelzung von Musik, Ton, Video und Installation. Grundsätzlich beschäftigt er sich in seinen Arbeiten mit der Fragestellung, wie sich verschiedene Realitätsebenen zueinander verhalten, und unterhält dabei immer auch eine starke Beziehung zum Absurden und Verrückten. Der Umgang mit unterschiedlichen Medien und Ausdrucksmitteln fiel ihm hierbei schon immer bemerkenswert leicht. Er verschrieb sich zum einen seinen Installationen und Performances, zum anderen war er aber weiterhin als Autor und Musiker kreativ. Zurzeit schreibt er sogar an einem neuen Album.

Sein Atelier hat Egill Saebjörnsson im Künstlerhaus Bethanien in Berlin Kreuzberg. Mittlerweile stellt der vielseitige Künstler in vielen Galerien und Museen in Berlin aus, und nicht nur dort - erst kürzlich wurden seine Arbeiten auch in New York entdeckt.

Samstag, Mai 08, 2010

Gero von Boehm begegnet: Patti Smith (3sat)

Gero von Boehm begegnet: Patti Smith (3sat): "3sat - Gero von Boehm begegnet: Patti Smith
10.05.2010 22:25-23:10

3sat-Gesprächsreihe"

Weder Ikone noch Vorbild wollte sie je sein. Und doch wird die amerikanische Musikerin, Poetin und Künstlerin Patricia Lee "Patti" Smith seit Mitte der 1970er Jahre, der Zeit des Punk und New Wave, verehrt und gefeiert. Mit ihrem ersten Album "Horses" (1975), das den Punkrock mitbegründete, startete die am 30. Dezember 1946 in Chicago geborene Künstlerin eine außergewöhnliche Karriere. Selbst eine Pause von 16 Jahren, in der sie den Musiker Fred "Sonic" Smith heiratete, eine Familie gründete und sich aufs Land zurückzog, hat ihre Popularität nicht geschmälert. Bob Dylan überredete sie nach dem Tod ihres Mannes 1994, auf die Bühne zurückzukommen. Seither gibt sie mit großem Erfolg ausgewählte Konzerte, Lesungen, schreibt, zeichnet, fotografiert und hat Ausstellungen. 2007 wurde sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Im März 2010 ist die Autobiografie von Patti Smith unter dem Titel "Just Kids - Die Geschichte einer Freundschaft" in Deutschland erschienen. Smith erzählt darin von der intensiven und ganz besonderen Verbindung zu Robert Mapplethorpe und löste damit das Versprechen ein, das sie dem berühmten Fotografen 1989 auf dem Sterbebett gegeben hatte. Es ist die Geschichte zweier Seelenverwandter, die für und durch die Kunst leben. Gero von Boehm trifft sich mit der Ausnahmekünstlerin in Paris.

Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm (HR)

Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm (HR): "HR - Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm
09.05.2010 11:15-12:00

Sie ist klassisch, ohne konservativ zu sein. Sie ist eine typische Fotoreporterin, aber ihre Bilder sind voller Poesie. Barbara Klemm ist eine der angesehensten Fotografinnen der Zeit, eine große Dokumentaristin und zugleich eine Künstlerin von Rang.

Ihr fotografisches Werk ist schier unüberschaubar - rund eine Million Negative lagern allein in den Archiven der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die sie rund 45 Jahre lang auf Bilderjagd war. Es entstanden klassische Reportagefotos und Künstlerporträts, zeithistorische Momentaufnahmen und Reisedokumentationen aus aller Welt. Burghard Schlicht hat die vielfach preisgekrönte Fotografin einige Wochen lang mit der Filmkamera begleitet, bei ihrer Arbeit, auf Reisen, etwa nach Lettland, in Berlin, bei Begegnungen mit Freunden und Kollegen. Seit Jahrzehnten lebt Barbara Klemm in Frankfurt am Main, wo sie längst als Grande Dame des Fotojournalismus geehrt wird. Seit kurzem ist sie pensioniert - was sie nicht hindert, weiterhin zu arbeiten, jetzt als freie Fotografin. Der Film folgt ihren Spuren nach Karlsruhe, wo sie in einer Künstlerfamilie aufgewachsen ist. Die Mutter war Bildhauerin, der Vater Fritz Klemm, ein anerkannter Maler, ist bis heute ihr verehrtes Vorbild. Wenn man sie heute als große Fotokünstlerin feiert, etwa mit einer umfangreichen Ausstellung ihrer Künstlerportraits in Baden-Baden, wehrt sie bescheiden ab: "Ich habe nie den Anspruch gehabt, Kunst zu machen. Ich habe immer nur geglaubt, eine gute Arbeit machen zu müssen".

Perspektivwechsel (MDR Sachsen-Anhalt)

Perspektivwechsel (MDR Sachsen-Anhalt): "MDR Sachsen-Anhalt - Perspektivwechsel
09.05.2010 00:30-01:00

Das Erbe des Karl Heinz Mai"


Betrachtet man die Fotos von Karl Heinz Mai, fällt eines auf: Überwiegend sind die Bilder untersichtig, denn der Leipziger fotografierte aus dem Rollstuhl, begab sich mit diesem 1945 über Trümmer, später dann durch die Straßen der SBZ und frühen DDR.

Es entstand eine Hinterlassenschaft von tausenden Bildern. Dokumente, die den Alltag zwischen Kriegsende und Neuanfang beschreiben. Zwanzig Jahre nach seinem Tod, im Oktober 1984, wurden Fotos von Karl Heinz Mai erstmals überregional ausgestellt. Anlass war der 35. Jahrestag der DDR. Unter dem Motto "Alltag und Epoche" zeigte das Alte Museum in Berlin Arbeiten ostdeutscher Fotografen. Prof. Peter Pachnicke von der Hochschule für Grafik und Buchkunst hatte die Aufnahmen des bis dahin noch unbekannten Fotografen eingereicht. Die Untersicht ist reine Formsache, was aber macht den Wert der Fotos aus? Welche Geschichten verbergen sich hinter Mais Dokumenten? Was sagen die Bilder über jene Zeit und den Fotografen selbst aus? Spurensuche.

Donnerstag, April 29, 2010

Jürgen Schadeberg ist einer der ganz großen Fotografen der Gegenwart

WDR - Dokumentation
03.05.2010 23:15-00:15

Ein Film von Peter Heller

Jürgen Schadeberg ist einer der ganz großen Fotografen der Gegenwart. Seine künstlerische Laufbahn umfasst ein halbes Jahrhundert der dokumentarischen Fotografie. Der in Deutschland geborene Südafrikaner ist ein meisterhafter Chronist unserer Zeit: Seine Bilder des jungen Anwalts Nelson Mandela gingen um die Welt - und ein Viertel Jahrhundert später waren seine Fotos des im Kampf gegen die Apartheid ergrauten Führers in seiner Gefängniszelle wieder in der ganzen Welt abgedruckt worden. Als Teenager machte Schadeberg eine Ausbildung zum Fotografen bei der Agentur dpa in Hamburg. 1950 wanderte er nach Südafrika aus und wurde Bildredakteur und künstlerischer Leiter für das Magazin "Drum". In dieser ersten Illustrierten für die schwarze Bevölkerung begann er deren Lebens- und Arbeitsbedingungen zu dokumentieren. Jürgen Schadeberg, manchmal auch "Vater der südafrikanischen Fotografie" genannt, ist eine wichtige Person in der südafrikanischen Fotografie. Einige seiner schwarzen Schüler zählen heute zur Weltklasse. Er wurde zum Chronisten der Unterdrückung und des Befreiungskampfes während der Apartheid. Der Film "Schadeberg schwarz - weiß" führt uns durch die Bilderwelten des Meisterfotografen in die Geschichte der Apartheid und des Widerstandes gegen den Rassismus in den Fünfziger und Sechziger Jahren und schlägt den Bogen bis in die unruhige Gegenwart im reichen Land am Kap der Guten Hoffnung. Die Kamera begleitet und beobachtet Jürgen Schadeberg bei seiner Arbeit in den Elendsvierteln Johannesburgs - in den Slums und Squatters der Industriestadt besucht er seit Jahren immer wieder "seine Protagonisten", die ihm fast schon zu Freunden wurden. In den Weinbergen Südafrikas verfolgt der Fotograf das Schicksal junger Tagelöhnerinnen und zeichnet damit kunstvoll ein unbestechliches Bild der sozialen Verhältnisse. Die Kamera ist mit bei der Entscheidung zur Rückkehr nach Europa und zeigt schließlich auch Ansätze des aktiven Achtundsiebzigjährigen zur neuen schöpferischen Arbeit in Frankreich und Deutschland.

Mittwoch, April 28, 2010

Bilderbuch Danzig (SWR BW)

Bilderbuch Danzig (SWR BW): "SWR BW - Bilderbuch Danzig
02.05.2010 12:30-13:15

Leonard Szmaglik pirscht durch die Straßen von Danzig. Die alte Hansestadt an
der Ostsee - für den 74-jährigen ehemaligen Kranführer Stoff für eine
lebenslange fotografische Leidenschaft.


Die Werftarbeiterstreiks, die Besuche von Günter Grass in seiner Heimatstadt, den Wiederaufbau der zerstörten Innenstadt - Szmaglik hat alles auf Film gebannt. Fast eine Million Fotos sind es mittlerweile. In zwei alten Kleiderschränken seiner Ein-Zimmer-Wohnung bewahrt er sie auf.
Das Bilderbuch folgt dem alten Mann auf seine Streifzüge und dokumentiert den Wandel der ehemals deutschen Stadt, die heute als Kulturhauptstadt Polens gilt. Die nach dem Zweiten Weltkrieg zum größten Teil zerstörte Innenstadt wurde liebevoll restauriert, ein Prozess, der noch immer nicht abgeschlossen ist. Auf einem Baugerüst in 60 Meter Höhe flickt der Denkmalpfleger der Marienkirche, Tomasz Korzeniowski, zerbröselte Ziegelsteine. Eine Million Ziegel hat die größte Backsteinkirche der Welt, jeder zehnte muss restauriert werden - eine Sisyphusarbeit.
Doch während der Erhalt der architektonischen Kostbarkeiten Danzigs im EU-Mitgliedsland Polen langfristig gesichert ist, plagen den Fotografen Leonard Szmaglik Sorgen um sein Archiv. "Was soll aus meinen Negativen werden, wenn ich nicht mehr bin?", fragt sich der alte Mann. Geld für eine sichere Aufbewahrung hat er nicht. Mit seiner kargen Rente kann der ehemalige Werftarbeiter nicht einmal die Reparatur seines defekten Elektroherds bezahlen.

Künstler hautnah (arte)

Künstler hautnah (arte): "arte - Künstler hautnah
02.05.2010 07:00-07:30

Tony Oursler - Künstler"

Tony Oursler inszeniert Gesichter und Körper, die auf ausgestopfte Objekte projiziert werden und den Besucher mit ihren theatralischen Monologen konfrontieren, ihn in eine Welt ohne rationale Grenzen entführen.

Der vielseitige amerikanische Fotograf, Video- und Installationskünstler Tony Oursler ist besonders für seine "Dummies" bekannt: ausgestopfte Puppen, die er mit Hilfe von Videoprojektionen belebt. Mit seiner Kunst zwingt er den Betrachter zum Nachdenken, indem er neue Wahrnehmungen in ihm auslöst.
1990 entdeckte Tony Oursler die Technik der Projektion, die er sich im Laufe der Jahre zueigen machte. An dieser Technik reizte ihn die Möglichkeit, das Bild aus seinem Rahmen zu befreien und ein bewegtes Bild auf einer anderen Oberfläche als dem Fernsehbildschirm zu zeigen. Diese Entdeckung erweiterte seinen künstlerischen Spielraum und inspirierte ihn zu immer kühneren Werken. Diese Szenarien, in denen der Soundtrack eine wesentliche Rolle spielt, "teletransportieren" den Betrachter in eine Welt der rationalen Grenzenlosigkeit.
Ourslers im Grenzbereich zwischen Wirklichkeit und Fiktion angesiedelte Themen verweisen meist auf menschliche Triebe und zwischenmenschliche Beziehungen: Tod, Verlangen, Macht, Geld, Übersättigung durch die Medien, Entmenschlichung des Körpers im Cyberspace ... Sie sind in gewisser Weise Spiegel unserer Welt.
Der Künstler schreckt auch nicht vor Schockierendem zurück. So filmt er einzelne Körperteile wie ein verängstigtes Auge, das er auf hängende Kugeln projiziert. Oder er verwendet ein männliches Gesicht auf einer Puppe, die in autoritärem Ton Befehle erteilt.
In seiner Installation "LOCK 2,4,6" hat Oursler auf drei Stockwerken des KUB-Kunsthauses Bregenz Ereignisse mit einer Hauptfigur auf jeder Etage inszeniert. Wie der Künstler im Film erläutert, will er mit seinen Szenarien obsessive Verhaltensweisen zeigen, die seiner Meinung nach heutzutage ein wichtiges Kriterium für soziale Anerkennung darstellen.

Verschollene Filmschätze (arte)

Verschollene Filmschätze (arte): "arte - Verschollene Filmschätze
01.05.2010 17:20-17:45

1963. 'Ich bin ein Berliner'"

Seit mehr als einem Jahrhundert dokumentieren Bild und Film die wichtigsten Geschehnisse der Weltgeschichte. Im Mittelpunkt der heutigen Folge steht der Berlinbesuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy im Jahr 1963.

Im Juni 1963 wurde US-Präsident John F. Kennedy zu einem minuziös vorbereiteten Staatsbesuch in der Bundesrepublik erwartet. Der fünfte und letzte Tag seiner Reise sollte für den amerikanischen Präsidenten einer der wichtigsten Tage seiner politischen Laufbahn werden. Auf dem Rudolph-Wilde-Platz - nach Kennedys Ermordung am 22. November desselben Jahres in John-F.-Kennedy-Platz umbenannt - vor dem Schöneberger Rathaus, dem damaligen Sitz des Westberliner Parlaments und des Regierenden Bürgermeisters der Stadt - hielt Kennedy eine historische Rede vor 400.000 Menschen.
Die perfekt auf Gerüsten aufgebauten Kameras fingen für die Nachwelt seinen kurzen Satz ein, der Legende wurde: "Ich bin ein Berliner". Warum sprach Kennedy gerade diesen Satz und warum sagte er ihn auf Deutsch? Welches Ziel verfolgte die Berlinreise des amerikanischen Präsidenten während des Kalten Krieges, knapp zwei Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer?

Hintergrundinformationen:
Seit ihrer Erfindung, also seit mehr als einem Jahrhundert hat die Kamera alle entscheidenden und bedeutenden Ereignisse festgehalten, als Bild oder als Film. Die Dokumentationsreihe "Verschollene Filmschätze" lässt den Zuschauer bekannte ebenso wie unveröffentlichte Bilder wiedererkennen oder neu entdecken. Fotos und Filmmaterial werden als Beweisstücke genauestens unter die Lupe genommen. Oft lassen sie mehr erkennen, als der Kameramann einst sah oder zeigen wollte.
Jede der 26-minütigen Folgen ist wie eine polizeiliche Ermittlung aufgebaut. Dabei werden sowohl leichte und amüsante Themen als auch ernste und folgenreiche Ereignisse angesprochen.

Schnappschüsse vom Krieg (MDR Sachsen-Anhalt)

Schnappschüsse vom Krieg (MDR Sachsen-Anhalt): "MDR Sachsen-Anhalt - Schnappschüsse vom Krieg
28.04.2010 23:35-00:20

Tony Vaccaro - der Soldat mit der Kamera"

Der Film von Jürgen Ast und Reinhard Schultz begleitet den ungewöhnlichen Weg Tony Vaccaros. Die berühmten Bilder des Soldaten mit der Kamera haben ihre Beweiskraft gegen den Krieg nicht verloren.

"Die Fotokamera hat mir geholfen, diesen Krieg zu überleben. Ich wollte diese Hölle festhalten, weil ich dachte, das glaubt uns später niemand, wie grauenhaft es war. So rannte ich oft schneller, versuchte, mich noch besser vor den Kugeln der Deutschen zu schützen und trotzdem gleichzeitig alles zu sehen."

Juni 1944. Unter größten Verlusten erstürmen amerikanische und britische Einheiten einen Teil der französischen Küste in der Normandie. Die gewaltigste Landeoperation des 20. Jahrhunderts eröffnet die zweite Front gegen Nazideutschland. Für Zehntausende junger Soldaten brechen damit die Schrecken des Krieges in ihr Leben ein. Auch für Tony Vaccaro, den 22-jährigen GI aus New York, der noch von einer ganz besonderen Mission getrieben wird. In der einen Hand trägt er sein M1-Sturmgewehr, in der anderen einen Fotoapparat. Mit diesen beiden "Waffen" kämpft er sich in den nächsten dreihundert Tagen durch Frankreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland - über die Elbe, bis kurz vor Berlin. 4.000 Fotos "schießt" Vaccaro auf diesem langen, mörderischen Weg. Es entsteht die wohl außergewöhnlichste und umfangreichste Dokumentation des Lebens und Sterbens im Krieg, die je auf Fotos festgehalten wurde. Ein Mosaik des Grauens aber auch der menschlichen Würde. Intuitive und unmittelbare Bilder. Augenblicke der Angst und der Hoffnung, der Siegesfreude und des Todes - "Shots of War".
"Ich wollte Beweise sammeln gegen den Krieg, die Sinnlosigkeit, die Zerstörung ... Ich sagte mir, mach dir keine Gedanken darüber, wie gut das Foto wird. Sobald das Auge es sieht, mach es ... Die Fotos, die ich an der Front machte, entwickelte ich nachts, in unseren Helmen. Die Soldaten schauten oft zu und redeten mit mir. Manch einer starb am nächsten Tag."

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende besucht Vaccaro noch einmal die "Schlachtfelder", erzählt die Geschichten seiner weltbekannten "Schnappschüsse", trifft sich mit Freunden und Feinden von damals. Erinnerungen und Reflexionen, durchbrochen und ergänzt von seltenem Archivmaterial, Fotos und Eindrücken von heute. Noch einmal der lange Weg von New York bis über die Elbe, die Gesichter der Toten und Sterbenden, der Kuss der Befreiung, die Schrecken der Wunderwaffen, die Eroberung von Wernigerode, die Blicke der Gefangenen, die Verbrüderung mit russischen Soldaten.

Verantwortlicher:
Jürgen Ast, Reinhard Schultz

Freitag, April 23, 2010

Künstler hautnah (arte)

Künstler hautnah (arte): "arte - Künstler hautnah
25.04.2010 13:00-13:30

Tony Oursler - Künstler"

Der vielseitige amerikanische Fotograf, Video- und Installationskünstler Tony Oursler ist besonders für seine "Dummies" bekannt: ausgestopfte Puppen, die er mit Hilfe von Videoprojektionen belebt. Mit seiner Kunst zwingt er den Betrachter zum Nachdenken, indem er neue Wahrnehmungen in ihm auslöst.
1990 entdeckte Tony Oursler die Technik der Projektion, die er sich im Laufe der Jahre zueigen machte. An dieser Technik reizte ihn die Möglichkeit, das Bild aus seinem Rahmen zu befreien und ein bewegtes Bild auf einer anderen Oberfläche als dem Fernsehbildschirm zu zeigen. Diese Entdeckung erweiterte seinen künstlerischen Spielraum und inspirierte ihn zu immer kühneren Werken. Diese Szenarien, in denen der Soundtrack eine wesentliche Rolle spielt, "teletransportieren" den Betrachter in eine Welt der rationalen Grenzenlosigkeit.
Ourslers im Grenzbereich zwischen Wirklichkeit und Fiktion angesiedelte Themen verweisen meist auf menschliche Triebe und zwischenmenschliche Beziehungen: Tod, Verlangen, Macht, Geld, Übersättigung durch die Medien, Entmenschlichung des Körpers im Cyberspace ... Sie sind in gewisser Weise Spiegel unserer Welt.
Der Künstler schreckt auch nicht vor Schockierendem zurück. So filmt er einzelne Körperteile wie ein verängstigtes Auge, das er auf hängende Kugeln projiziert. Oder er verwendet ein männliches Gesicht auf einer Puppe, die in autoritärem Ton Befehle erteilt.
In seiner Installation "LOCK 2,4,6" hat Oursler auf drei Stockwerken des KUB-Kunsthauses Bregenz Ereignisse mit einer Hauptfigur auf jeder Etage inszeniert. Wie der Künstler im Film erläutert, will er mit seinen Szenarien obsessive Verhaltensweisen zeigen, die seiner Meinung nach heutzutage ein wichtiges Kriterium für soziale Anerkennung darstellen.

Donnerstag, April 22, 2010

Metropolis (arte)

Metropolis (arte): "arte - Metropolis
24.04.2010 23:20-00:05

Themen:
* Ben, Fluxus-Künstler
* Hector Obalk: Caravaggio
* Mad Men, US-Fernsehserie
* Willy Ronis, Fotograf
* Isaac Rosa, Autor
* Matthieu Chédid, Musiker

* Willy Ronis
Willy Ronis ist im vergangenen Jahr mit 99 Jahren verstorben. Neben Doisneau und Cartier-Bresson gehört er zu den drei Fotografengenies des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung im "Monnaie de Paris", die noch bis 22. August 2010 anlässlich seines 100. Geburtstages zu sehen ist, zeigt unbekannte Aspekte seines Schaffens. War Ronis bisher vor allem für die in Frankreich entstandenen Aufnahmen bekannt, kann man jetzt die Fotos entdecken, die der Künstler auf seinen zahlreichen Reisen machte. Metropolis war in dem entscheidenden Moment zugegen, als die Kuratorin der Ausstellung, Marta Gili, die Werke für die Retrospektive auswählte.

ARTE Reportage (arte)

ARTE Reportage (arte): "arte - ARTE Reportage
24.04.2010 06:00-06:45

Themen:
* USA: Ein Volk im Countdown
* Australien: Kein Land für Boatpeople
* Tiefenschärfe - Afrikas Mittelklasse

* Tiefenschärfe - Afrikas Mittelklasse
ARTE Reportage zeigt ab sofort einmal im Monat unter der Rubrik „Tiefenschärfe“ die Werke eines ausgesuchten Fotografen. Bei seiner Arbeit zwischen Reportage und Dokumentation setzt Joan Bardeletti auf Langzeitbeobachtungen im wörtlichen Sinn – Arbeiten die in die Tiefe gehen und sich nur auf Abstand an der Aktualität orientieren. Für sein Projekt über die südafrikanische Mittelklasse erhielt er im Februar 2010 einen „World Press Photo“ (2. Preis in der Einzel-Kategorie „Alltagsleben“).

Donnerstag, April 15, 2010

PHOTOsuisse: Christian Vogt (3sat)

PHOTOsuisse: Christian Vogt (3sat): "3sat - PHOTOsuisse: Christian Vogt
18.04.2010 19:45-20:00

Porträtfilm von Pierre Mennel"

Seit mehr als drei Jahrzehnten lotet Christian Vogt das gesamte Spektrum der Fotografie aus, treibt sein Werk in Zyklen und Serien weiter. Die konzeptionelle Arbeit ist für ihn ebenso wichtig wie das Bildermachen selbst. Für eine Porträt-Reihe nahm er bekannte und weniger bekannte Leute mit geschlossenen Augen auf. Die Porträtierten richten ihren Blick gleichermaßen nach innen und geraten so gar nicht erst in Versuchung, gefallen zu wollen. "Idem Diversum" - "Alle sind gleich, alle sind verschieden", hat er diese Reihe überschrieben. Mit seinem Konzept hat Vogt sehr persönliche, intime Porträts hervorgebracht. Seit 1970 publiziert Vogt seine Bilder in Fachmagazinen der ganzen Welt. Pierre Mennel stellt den Fotografen Christian Vogt vor.

Montag, April 12, 2010

Stilbruch (EinsFestival)

Stilbruch (EinsFestival): "EinsFestival - Stilbruch
14.04.2010 12:00-12:30

Moderation: Petra Gute"

Themen:
* "Waldfahnen" - Fotografien von Hartwig Klappert
* Der Film Neukölln Unlimited
* Jochen Kowalski singt neu entdeckte Barockwerke
* Bekenntnisse von Nina Hagen
* Kulturtipps mit Bobo

* Die Ausstellung "Waldfahnen" - Fotografien von Hartwig Klappert Der Berliner Fotograf Hartwig Klappert verewigt in entrückt schönen Bildern die Magie der Brandenburger Wälder - insbesondere die Magie der Waldränder. Orte ohne Spuren von Menschen und Tieren, reduziert in Form, Farbe und Licht.
* Der Film Neukölln Unlimited
Drei Jugendliche aus einer libanesischen Familie in Neukölln kämpfen gegen die Abschiebung aus ihrem Geburtsland. Über diese existenzielle Bedrohung haben zwei Berliner Regisseure einen packenden Dokumentarfilm gemacht.
* Der Countertenor Jochen Kowalski im Portrait
Ein Weltstar in seinem Fach. Jochen Kowalski hat die Rolle des Countertenors neu definiert. Am 18. April gastiert er auf der Durchreise zwischen Wien und Tokio mal wieder in seiner Heimatstadt Berlin.
* Bekenntnisse von Nina Hagen
Das Enfant Terrible des deutschen Pop ist jüngst 55 Jahre alt geworden. Ein Leben im Rampenlicht zwischen Einkehr und Hysterie. Jetzt erzählt Nina Hagen ihre Geschichte erstmals selbst.
* Kulturtipps mit der Sängerin Bobo von "Bobo in white wooden houses"

Sonntag, April 11, 2010

Street Art (arte)

Street Art (arte): "arte - Street Art
12.04.2010 01:45-02:45

Die vergängliche Rebellion"

Street Art entsteht und entwickelt sich auf den Straßen der Metropolen: Die "Werke" werden meist ungefragt und über Nacht an Wänden, Türen und anderen "Stadtmöbeln" angebracht und prägen als Phänomen die Stadtlandschaften der Welt.

Noch nie war der kreative Output dieser neuen Kunstrichtung so sichtbar wie heute und ihre einst nur Insidern geläufigen Protagonisten wie der Brite Banksy sind heute weltweit bekannte Stars. Die Dokumentation von Anne Bürger und Benjamin Cantu, die ARTE auf dem Sendeplatz "Popkultur" zeigt, widmet sich dieser sehr aktuellen, lebendigen, populären wie provokanten Kunstform im öffentlichen Raum. Street Art ist plakativ und tritt ein für eine alternative Meinung. Kein Wunder, dass sie irritiert.

"Ich will der Welt zeigen, dass urbane Kunst mehr ist als eine Kunst der Rebellion, sondern eine Kunstform, die über Poesie und Alltag spricht und eine Reflektion unserer Gesellschaft ist." (Blek le Rat)
Street Art ist ein Phänomen unserer Zeit und fordert zu genauerem Hinsehen auf. Als Gegenbewegung zum kommerziell dominierten Stadtbild, versucht diese Kunstform eine direkte Verbindung zum Betrachter, dem Passanten, zu schlagen. Sie gibt ihm zudem die Möglichkeit, sich mit der Gedankenwelt eines Künstlers unmittelbar auseinanderzusetzen und den eigenen Lebensraum mit gelenkten Augen neu zu entdecken.

"Reclaim the streets", die Rückeroberung der Straße, ist neben dem künstlerischen Ausdruckswillen ein starkes Motiv vieler Street Artists. Damit ist Street Art unweigerlich auch eine politische Kunstform, da sie sich in der Regel nur illegal verwirklichen lässt und eine Spannung zwischen Werk, Umgebung und betrachtender Gesellschaft herstellt.
Die Filmemacher Anne Bürger und Benjamin Cantu haben sich auf eine Reise in die Metropolen Berlin, Paris, New York und Moskau begeben, um künstlerische Positionen einzufangen, die sich dem Blick des Passanten für gewöhnlich nur eine kurze Zeit lang bieten: Street Art ist eine vergängliche Kunstform.

In engem Kontakt mit einer exklusiven Auswahl internationaler Street Art-Künstler haben es die beiden Filmemacher geschafft, der unmittelbaren Entstehung von Kunstwerken und Aktionen beizuwohnen.
Berlin ist wegen seiner Toleranz das Paradies jener Straßenkünstler, die mit Cutouts, Spraycans und Schablonen auf Wänden arbeiten wie die bekannte New Yorker Straßenkünstlerin Swoon. Ihre überlebensgroßen Objekte aus Papier sind Porträts von Menschen, die sie auf ihren Reisen kennengelernt hat, und sollen den grauen Großstadtwänden in Friedrichshain, Kreuzberg und Berlin-Mitte Leben einhauchen. Mittlerweile sind sie so beliebt, dass das eine oder andere ihrer Werke schon nach wenigen Minuten wieder verschwindet.
Abgenommen von Liebhabern ihrer Kunst oder auch von Nutznießern, die die Möglichkeit eines Verkaufs an eine Galerie in Berlin-Mitte wittern.

Samstag, April 10, 2010

René Magritte (BR-alpha)

René Magritte (BR-alpha): "BR-alpha - René Magritte
10.04.2010 20:15-21:00

Das Rätsel der Bilder"

kulturszene (ZDFinfokanal)

kulturszene (ZDFinfokanal): "ZDFinfokanal - kulturszene
10.04.2010 20:15-20:30

Film von Louise Oechler"

Ihr glücklichen Augen. Der Fotograf Rudi Weissenstein

Der Fotograf Rudi Weissenstein dokumentierte mit seinen Bildern die Staatsgründung und das Werden Israels. Zum 100. Geburtstag am 17. Februar 2010 wurden seine Bilder in der Frankfurter Heussenstamm-Stiftung ausgestellt. Danach ist die Ausstellung seiner Schwarz-Weiss-Bilder in Paris, Berlin, New York zu sehen. Der Film erzählt vom Werdegang des Fotografen. Zu Wort kommen seine Witwe, sein Enkel und Zeitzeugen aus Israel. Ein Film von Louise Oechler

Freitag, April 09, 2010

Perspektivwechsel (3sat)

Perspektivwechsel (3sat): "3sat - Perspektivwechsel
10.04.2010 14:00-14:30

Betrachtet man die Fotos von Karl Heinz Mai, fällt eines auf: Die Bilder sind überwiegend untersichtig, denn der Leipziger fotografierte aus dem Rollstuhl. Er begab sich mit diesem 1945 über Trümmer, später dann durch die Straßen der Sowjetischen Besatzungszone und frühen DDR. Es entstand eine Hinterlassenschaft von Tausenden Dokumenten, die den DDR-Alltag zwischen Kriegsende und Neuanfang beschreiben. 20 Jahre nach seinem Tod, im Oktober 1984, wurden Fotos von Karl Heinz Mai erstmals überregional ausgestellt. Anlass war der 35. Jahrestag der DDR. Unter dem Motto "Alltag und Epoche" zeigte das Alte Museum in Berlin Arbeiten ostdeutscher Fotografen. Professor Peter Pachnicke von der Hochschule für Grafik und Buchkunst hatte die Aufnahmen des bis dahin noch unbekannten Künstlers eingereicht. "Perspektivwechsel" begibt sich auf Spurensuche nach dem Erbe des Fotografen Karl Heinz Mai.

Rose wie Paris (arte)

Rose wie Paris (arte): "arte - Rose wie Paris
12.04.2010 00:10-01:45

"Ceci n'est pas un film" - diese surrealistische Maxime ist dem Dokumentarfilm vorangestellt, den die französische Fotografin Bettina Rheims sowie der Autor und Kunstkritiker Serge Bramly gemeinsam realisiert haben.

Die Fotografin Bettina Rheims und der Schriftsteller Serge Bramly haben bereits mehrere Kunstbücher zusammen veröffentlicht. Für ihr neues, erstmals filmisches Gemeinschaftswerk, "Rose, c'est Paris" - der Titel als Hommage an Marcel Duchamp -, tauschte der Schriftsteller Serge Bramly seine Feder gegen eine Kamera ein.
Der daraus entstandene, in assoziativen Bildern erzählte Dokumentarfilm besteht aus einer Abfolge von Photo-Sessions, die zu einer fiktiven Handlung verknüpft werden. Der Film schildert die Suche einer Frau nach ihrer unter mysteriösen Umständen in Paris verschwundenen oder untergetauchten Zwillingsschwester. An ausgesuchten Orten der Stadt Paris wurden hierfür 13 Tableaus in Szene gesetzt, die sich alle am Surrealismus orientieren.
"Rose c'est Paris" ist ein Film, der nach surrealistischer Manier die Sehgewohnheiten auf den Kopf stellt: Er kommt mit wenig erzählendem Kommentar aus, dafür lebt er von seinen assoziativen Bildern und den Musik- und Tonarrangements von Martin Meissonier. Zur Besetzung zählen unter anderen Charlotte Rampling, Monica Bellucci, Anthony Delon, Naomi Campbell, Michelle Yeoh, Léa Seydoux, Valérie Lemercier und Virgile Bramly.

Metropolis (arte)

Metropolis (arte): "arte - Metropolis
11.04.2010 18:15-19:00

* Takeshi Kitano
* Bettina Rheims: "Rose, c'est Paris"
* Hector Obalk: El Greco
* Kamerafahrt - "Helen"
* Turner und seine Maler
* Jacques Higelin
* "Die Gerechten" von Albert Camus

* Takeshi Kitano
Der vielseitige Takeshi Kitano betätigt sich als Filmemacher, Schauspieler, Humorist, Maler und Schriftsteller. Kitano ist ein unruhiger Geist und immer auf der Suche. Mit jedem seiner Werke stellt er erneut die Frage nach dem Künstlertum.
Ab dem 11. März widmet ihm die Pariser Fondation Cartier eine Ausstellung mit dem Titel "Gosse de peintre". Durch Gemälde, Videos, Gegenstände, Dekors und Maschinen wird der Zuschauer in die eigenwillige und unerschöpfliche Fantasiewelt des japanischen Künstlers eingeführt. Parallel zum französischen Kinostart von Kitanos jüngstem Film "Achilles und die Schildkröte" am 10. März in Paris veranstaltet das Centre Pompidou eine umfassende Retrospektive seiner Filme. Am 24. Februar erscheint in Frankreich seine erste Autobiografie: "Kitano par Kitano".

* Bettina Rheims: "Rose, c'est Paris"
Die französische Fotografin ist bekannt für ihre Inszenierungen des weiblichen Körpers. Die Pariser "Bibliothèque nationale de France Richelieu" widmet ihr eine Ausstellung mit einer eher untypischen Arbeit: "Rose, c'est Paris" (8. April bis 11. Juli 2010). Das Ausstellungskonzept entwickelte Bettina Rheims zusammen mit dem Schriftsteller Serge Bramly.
Die Geschichte beginnt damit, dass eine junge Frau, B., ihre Zwillingsschwester Rose sucht, von der sie behauptet, sie sei verschwunden. Das ist der Anlass zu einer Art Initiationsreise durch Paris: Wo mag sie sich aufhalten? Was mag aus ihr geworden sein? Erzählt wird die Geschichte in surrealistischen Fotografien und einem Film.
Etwa einhundert berühmte und debütierende Models und Schauspieler haben mitgewirkt, darunter Monica Bellucci, Valérie Lemercier, Anna Mouglalis, Naomi Campbell, Charlotte Rampling und Jean-Pierre Kalfon.
ARTE zeigt den Dokumentarfilm "Rose wie Paris" am morgigen Sonntag, den 11. April um 00.10 Uhr.

* Hector Obalk: El Greco
Der um 1541 auf Kreta geborene Maler byzantinischer Ikonen ging mit 26 Jahren nach Venedig, um sich mit der Malerei Tizians und Tintorettos zu beschäftigen. Zehn Jahre später ließ er sich in Spanien nieder und begründete die große Tradition der spanischen Malerei. Seine hochmanieristische, mit langgezogenen Formen arbeitende Malerei war ihrer Zeit voraus. Sie beeinflusste Velázquez, Goya, Picasso und andere. Anlässlich der El-Greco-Ausstellung im Brüsseler "Palais des Beaux Arts" ergründet der Kunstkritiker Hector Obalk den eigentümlichen Stil des Malers.

* Kamerafahrt - "Helen"
Am 7. April kommt "Helen", der erste abendfüllende Spielfilm der beiden schottischen Regisseure Christine Molloy und Joe Taylor, in die französischen Kinos (deutscher Kinostart war im Mai 2009). Besonders auffällig an diesem Film ist der Einsatz der Kamerafahrt. Anlass für eine kleine Travelling-Lektion.

neues (ZDFinfokanal)

neues (ZDFinfokanal): "ZDFinfokanal - neues
11.04.2010 11:30-12:00

Auf privaten Festplatten, CDs und DVD’s lagern meist unzählige digitale Fotos.
Aber oft kann man gar nicht mehr zuordnen, wo man sie aufgenommen hat. Dabei
können Fotos heute meist wesentlich mehr"